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Ich fürchte, manche bauen die Zukunft wie einen Unfall.
Kurt Marti

Neues von der interreligiösen Wasserallianz

Anfang Dezember hat sich mit großer nationaler Unterstützung und Förderung durch die indische Sektion von UNICEF die Interreligiöse Allianz für Wasser, Sanitärversorgung und Hygine – Indien gegründet. Mit dabei waren Würdenträger aller großen Religionen Indiens, die ihre Unterstützung der geplanten Projekte zusagten. Als erstes Projekt sollen biologische Wasserfilter auf Sandbasis an Schulen im indischen Bundesstaat Uttarakhand für sauberes Trinkwasser sorgen. Diese Filter werden von Frauen in Selbsthilfegruppen produziert und sichern ihnen so ein Einkommen.
Gleichzeitig hat sich der Gründungsvorstand von GIWA Global getroffen, in den Rabbi Soetendorp Würdenträger des interreligiösen Dialogs, wie den Bischof von Kapstadt, eingeladen hat. Der Vorstand hat festgelegt, dass es sich bei GIWA Global um eine entwicklungspolitische Initiative handelt, deren Schwerpunkt auf der Projektarbeit in Entwicklungsländern liegt. In den ersten Jahren liegt der zentrale Fokus auf Indien, da allein in Indien 814 Millionen Menschen ohne verbesserte Sanitärversorgung und 97 Millionen Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser leben. Es wurde festgelegt, dass GIWA zwei Sekretariate haben soll: Die praktische Arbeit vor Ort wird von Parmarth Niketan in Indien koordiniert, die internationale interreligiöse Vernetzung erfolgt durch das Soetendorp Institut. Zur Zeit erarbeitet der Vorstand die konstituierenden Dokumente.
Wer sich weiter informieren möchte findet die aktuellen Informationen mit zahlreichen Fotos von der Veranstaltung in Indien (auf Englisch) unter: http://www.washalliance.org/

 

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