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Du siehst Dinge und fragst warum? Aber ich träume von Dingen, die es nie gegeben hat und sage: warum nicht
George Bernard Shaw

Ein kleineres oder ein größeres Wunder?

Freitag, 19. April 2013 - 18:00 bis Sonntag, 21. April 2013 - 14:00

Tätig werden - interreligiös, interkulturell, grenzen-los kreativ - für eine bessere Welt.
Jahrestagung  2013 in Warburg-Germete

Das Jahrestreffen beginnt im Flur der Zukunftswerkstatt Ökumene mit dem Shabbat-Segen durch Rabbi Awraham Soetendorp aus Den Haag, dem alle interessiert lauschen. Im Abendvortrag beschreibt Rabbi Soetendorp seinen Lebensweg vom 1943 im Amsterdamer Judenghetto geboren Säugling über die Entstehung der Erd-Charta, an der er als Kommissionär - oder wie Paulander Hausmann treffend übersetzt: als Erdvater - mitgewirkt hat, bis zu seinen heutigen Bemühungen, die Achtung vor dem Leben und die Sorge für die Gemeinschaft des Lebens in den Nachhaltigkeitszielen der UN zu verankern, die 2015 die Millenniumsziele ablösen sollen.

Die Mitglieder der ÖIEW begrüßen die Idee eines Projektes: "Interreligiöses Bündnis für Wasser und sanitäre Einrichtungen". Sie machen sich dieses Projekt ausdrücklich zu Eigen und unterstützen die Initiative des Jakob-Soetendorp-Instituts für ein interreligiöses Treffen am Rande des UN-Treffens im September 2013 in New York.

Der Samstag wird von Arbeitsgruppen geprägt, die sich in je eigener Weise mit interreligiösen und interkulturellen Fragen der Nachhaltigkeit beschäftigen. So entwickelt die Theatergruppe eine Transformationsmaschine, die Steine in Herzen verwandelt und die wir am späten Nachmittag bestaunen können. Eine Zusammenfassung der Tagungsinhalte finden Sie demnächst im Blog auf der Website der Erd-Charta Inititiative (erdcharta.de).

Die spirituelle Feier am Abend beschließt Rabbi Soetendorp mit dem Segen zum Shabbat-Ausklang und für die neue Woche, allerdings nicht ohne uns zu verraten, warum der Shabbat so wichtig ist: Diesen einen Tag der Woche haben wir eine zweite Seele - und diese hat bereits einen Zugang zum Reich Gottes. Am Ende wünschen wir uns auf Hebräisch, Deutsch und Jiddisch singend eine gute Woche.

Am Sonntag Morgen überreicht Bernadette Ackva, Sprecherin der neu gegründeten Erd-Charta-Gruppe Taunus, die Unterzeichnungen der Erd-Charta der Gründungsmitglieder an Rabbi Soetendorp und Anja Becker. Paulander Hausmann verabschiedet Rabbi Awraham Soetendorp mit einer Holzkugel-Erde, die oben beschriftet ist mit "Gottes Erde" und unten "in unseren Händen". Eine herzliche, persönlich "umärmelnde" Abschiedsrunde von Rabbi Soetendorp lässt die Intensität der gewachsenen Beziehungen erspüren.
 

Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung hat den Vorstand mit Paulander Hausmann, Barbara Ruthard-Horneber, Heike Sprenger, Torben Flörkemeier und Ulrike Berghahn einstimmig bestätigt. Andrea Düchting ist aus beruflichen Gründen aus dem Vorstand ausgeschieden. Wir danken ihr an dieser Stelle ganz herzlich für ihr Engagement und freuen uns, dass sie weiterhin in der Redaktion der Erd-Charta-Website mitarbeitet.

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