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Die Angst vor einer Zukunft, die wir fürchten, können wir nur überwinden durch Bilder von einer Zukunft, die wir wollen.
Wilhelm Ernst Barkhoff

Ziele

Vom Wissen zum Tun - Einladung zum Mitmachen

Der folgende Text "Vom Wissen zum Tun" enthält die 4 Grund-Sätze der ÖIEW. Wir freuen uns über Menschen, die unterschreiben, dass sie ihren Lebensstil an diesen Grund-Sätzen orientieren wollen. Dies ist keine Voraussetzung, um in der Initiative mitmachen zu können, wohl aber eine, um Mitglied in ihr zu werden. (Siehe Formular unter Mitgliedschaft.)

In der Ökumenischen Initiative Eine Welt (ÖIEW) treffen sich Menschen, die auf dem Weg sind zu nachhaltigen Lebensweisen. Wir versuchen, unsere sozialen, ökologischen, politischen und religiösen Einsichten im Alltag zu leben.

  • Wir sehen, dass alle Erdbewohner und Lebewesen immer mehr aufeinander angewiesen sind. Wir wollen uns einsetzen für eine geschwisterliche Weltgemeinschaft und wollen Mitverantwortung übernehmen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.
  • Wir bemühen uns um eine umweltverträgliche Lebensweise. Dabei wollen wir die Freude am Leben ebenso im Blick behalten, wie die Bedürfnisse benachteiligter Menschen und der nachfolgenden Generationen.
  • Wir wollen uns einmischen und einbringen im wirtschaftlichen, politischen, gesellschaftlichen und kirchlichen Leben - je nach unseren persönlichen Möglichkeiten. Wir wollen - bei uns und weltweit - eintreten für die Einhaltung der Menschenrechte, für umwelt- und friedensfördernde Formen von Produktion und Vermarktung sowie für eine wirksame, auf Gerechtigkeit zielende Kontrolle der Finanzmärkte.
  • Einen spürbaren Teil unseres Geldes wollen wir für Entwicklungs-, Friedens-, Umwelt- und andere Projekte mit dem Ziel einer nachhaltigen Lebensweise einsetzen. Wir wollen uns nachhaltigere Verbrauchergewohnheiten aneignen und auf einen gerechteren Umgang mit Geld achten.

Diese Ziele finden sich auch in den vier Selbstverpflichtungen, die seit 1976 über tausend Menschen unterzeichnet haben.

Auf einen kurzen Nenner gebracht: Die Ökumenische Initiative Eine Welt setzt sich ein für einen zukunftsfähigen Lebensstil.
Darunter verstehen wir konkret:

"Gesprächsbereit leben":
Die ÖIEW will das Gespräch, die Vernetzung und Konfliktfähigkeit zwischen Einzelnen und Gruppen fördern. Wir wollen unsere Wahrnehmungen im Gespräch teilen und ggf. korrigieren.
Deshalb organisiert die ÖIEW Aktionen, Projekte und Tagungen und gibt Arbeitshilfen zu bestimmten Themen heraus. Sie kooperiert mit anderen Nichtregierungsorganisationen (NRO), um sich gegenseitig zu unterstützen und eine größere öffentliche Wirkung zu erreichen.
Außerdem suchen wir den kritischen Dialog mit Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft - nicht zuletzt auch durch die öffentliche Demonstration und den lautstarken Protest.

"Solidarisch leben":
Die ÖIEW setzt sich für eine weltweit solidarische Wirtschaftsweise und für eine Politik ein, die die Lebensbedürfnisse aller Menschen zum Maßstab hat. Wir versuchen, dem auch in unserem persönlichen Verhalten gerecht zu werden.
Solidarisch leben kann z.B. bedeuten:

  • Mit anderen NRO für ein Bank- und Kreditwesen kämpfen, das nicht fortdauernd Armut, Ausbeutung und Krieg, sondern soziale Gerechtigkeit, Eigenverantwortung und Demokratie fördert.
  • Privaten Reichtum in Projekte der Hilfe zur Selbsthilfe investieren.
  • Für eine menschenwürdige Aufnahme und faire Behandlung von Asylsuchenden eintreten.

"Einfach leben":
Die ÖIEW und ihre Mitglieder fühlen sich mitverantwortlich für die Erhaltung und Verbesserung der natürlichen und sozialen Lebensvoraussetzungen.
Nicht "zurück auf die Bäume" heißt die Devise der Zukunft, sondern Steigerung der Lebensqualität etwa durch menschenwürdige Güter-Produktion, gerechte Welthandelsstrukturen, intelligente Technologien und qualitätsbewusstes Konsumieren.
Einfach leben kann z.B. bedeuten:

  • Den Agenda-21-Prozess auf allen politischen Ebenen unterstützen.
  • Sich für die Verbreitung und Beachtung der Erd-Charta einsetzen.
  • Den persönlichen Bedarf kritisch prüfen, etwa nach dem Motto: "Gut leben statt viel haben!"
  • Fair gehandelte Produkte bevorzugen.

"Umweltgerecht leben":
Die ÖIEW setzt sich für einen Lebensstil ein, bei dem die natürlichen Lebensgrundlagen genutzt, nicht aber verbraucht oder gar zerstört werden.
Umweltgerecht leben kann z.B. bedeuten:

  • Die Arbeit von Umwelt-Organisationen wie Greenpeace, BUND, WWF... unterstützen.
  • Ökologische Landwirtschaft und die regionale Vermarktung ihrer Produkte fördern.
  • Keine Wegwerfartikel kaufen.
  • Öffentliche Verkehrsmittel nutzen und den Pkw mit NachbarInnen teilen.

Aktuelles

Frühlingstagung 2018

zum Thema "Gute Nachbarschaft: der Frieden ist wie ein Schneckenhaus" mit anschließender Mitgliederversammlung am Sonntag

initiativ 150

Die jüngste Ausgabe unseres Rundbriefs initiativ ist im November 2017 erschienen.
Im Blickpunkt: Momo und die Ausbeutungskultur

initiativ 151

Redaktionsschluss: 2.Februar 2018

Auf der Suche nach der Tiefe und Weite der großen Transformation

„was wir kaum in Worte fassen können und doch brauchen, wenn die große Transformation gelingen soll…“ Jahreswendtagung auf Burg Bodenstein vom 28. Dezember 2017 bis 1. Januar 2018

Kirchentag

vom 24. - 28. Mai 2017 auf dem Markt der Möglichkeiten